Neubau mit Folgen: Gymnasium beschädigt

Der Südflügel des Andreas-Gymnasiums und direkt daneben der Neubau an der Andreasstraße. (Foto: Thomas Frey)

Auf dem Nachbargrundstück des Andreas-Gymnasiums sind neue Eigentumswohnungen entstanden. Der Bau hatte anscheinend Auswirkungen auf das Schulgebäude.

In dessen Südflügel sei es zu Rissen im Fußboden sowie an einigen Decken und Wänden gekommen, erklärte Schulstadtrat Andy Hehmke (SPD) auf entsprechende Nachfragen der Bezirksverordneten Regine Sommer-Wetter (Linke).

Außerdem wurden am Boden "leichte Unebenheiten" festgestellt und in einem Flur ließen sich Türen teilweise nicht mehr richtig öffnen und schließen. Insofern wäre eine "leichte statische Veränderung" zu beobachten, resümierte der Stadtrat.

Allerdings nicht in dem Ausmaß, dass Gefahr gedroht hätte und der Schulbetrieb zu irgendeiner Zeit hätte eingeschränkt werden müssen. Zu dieser Ansicht sei auch ein vom Hochbauservice bestellter Statiker gekommen. Außerdem wäre das Neubauprojekt inzwischen abgeschlossen und es habe keine weiteren Schäden mehr gegeben.

Die Kosten für die aufgetretenen Risse und Unebenheiten trage ausschließlich der Eigentümer des Nachbargrundstücks, was auch geltend gemacht werde, betonte Hehmke ebenfalls. Grundlage dafür sei eine abschießende Beweissicherung, die es im November gegeben habe. Sie werde jetzt in ein Gutachten einfließen.
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