Wasserturm-Verkauf dauert länger

Der Wasserturm am Ostkreuz scheint ein begehrtes Objekt zu sein. (Foto: Frey)

Friedrichshain. Die Deutsche Bahn hat erneut betont, dass es beim Bieterverfahren für den Wasserturm am Ostkreuz nicht allein um den finanziellen Erlös geht.

"Es bleibt dabei, dass auch das Konzept eine entscheidende Rolle spielt", betonte Sprecher Michael Baufeld. Nur auf den Preis zu schielen und dann keine entsprechende Nutzung zu bekommen, mache aus der Sicht des Unternehmens keinen Sinn.

Wie mehrfach berichtet will die Bahn den Wasserturm loswerden und hat ihn deshalb ausgeschrieben. Es hätten sich auch zahlreiche Interessenten beworben, sagt Baufeld, ohne eine genaue Zahl zu nennen.

Auch erste Konzepte, was dort passieren könnte, sind schon bekannt geworden. Etwa die Idee einer Leipziger Studentin, die im Wasserturm sowohl ein öffentliches Café oder eine Galerie, als auch einige kleinere Wohnungen einrichten möchte.

Nach Ansicht der Bahn ist das nur eine von vielen Möglichkeiten. Es müsse auch darauf geachtet werden, ob vorgesehene Umbauten wirklich realistisch und finanziell zu stemmen seien, meint Michael Baufeld.

Schon deshalb sei auch eine Entscheidung beim Bieterverfahren noch nicht in Kürze zu erwarten. "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit."


Thomas Frey / tf
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