Angriff mit Kinderspaten: Mann fühlte sich von Hundegebell gestört

Friedrichshain. Ein bellender Hund hat am 3. Juli zu einer tätlichen Auseinandersetzung auf der Müncheberger Straße geführt.

Dort waren gegen 22 Uhr ein 52-Jähriger und seine zwei Jahre ältere Begleiterin mit dem Tier unterwegs. Durch die Laute des Vierbeiners fühlte sich ein Anwohner gestört. Der 31-Jährige schimpfte von seinem Balkon aus über das Gebell, was wiederum zu einem zunächst verbalen Streit mit dem Hundebesitzer führte. Kurz darauf erschien der genervte Nachbar auf der Straße und der Konflikt eskalierte.

Der Mann soll die Begleiterin zu Boden gestoßen haben, woraus sich eine Rangelei entwickelte. In deren Verlauf soll der 31-Jährige dem Hundehalter einen Kinderspaten entrissen und ihm damit auf den Kopf geschlagen haben. Der Spaten war eigentlich dazu gedacht, die Hinterlassenschaft des Tiers zu vergraben.

Der Angegriffene erlitt eine Platzwunde und musste ebenso wie seine Begleiterin im Krankenhaus versorgt werden. Der lärmempfindliche Randalierer wurde von alarmierten Polizisten mitgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. tf
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