Fotowettbewerb zur Karl-Marx-Allee und zum Hansaviertel

Die beiden Türme am Frankfurter Tor bilden das Portal zur Karl-Marx-Allee. (Foto: Schilp)

Friedrichshain. "Utopie, Aufstand, Stau. Was haben wir zu vererben?" - so ist der Fotowettbewerb überschrieben, der bis zum 20. September läuft.

Gesucht werden Bilder von der Karl-Marx-Allee, aber auch aus dem Hansaviertel. Der Grund: Die beiden architektonischen Ensembles bemühen sich gemeinsam um die Aufnahme in das Weltkulturerbe. Doch was will die Karl-Marx-Allee, die einst Stalinallee hieß, eigentlich vererben? Das wollen die Auslober des Wettbewerbs - der Laden "Fotopioniere" und der Verein "Die Allee" - wissen. Ist die Straße Zitat Berliner Bautradition oder Diktat aus Moskau? Wo sind die Spuren der Steine und der Menschen? Die Teilnehmer haben freie Hand. Architekturaufnahmen sind genauso gerne gesehen wie Reportagen über Anwohner. Die Bilder können auch vor dem Wettbewerb aufgenommen worden sein.

Die 20 besten, von einer Jury ausgewählten Arbeiten werden im Herbst in der Galerie der Fotopioniere und gleichzeitig in den Alleeschaufenstern ausgestellt. Die Friedrichshainer stimmen dann über den Sieger ab und auch die Jury vergibt einen Preis. Die Gewinner erhalten 1000 Euro. Aber auch alle anderen, deren Fotos in der Ausstellung gezeigt werden, gehen nicht leer aus: Sie erhalten ihr Bild als hochwertigen Druck, mit Rahmen und Passepartout zurück.

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Alle weiterem Wettbewerbsbedingungen und Informationen findet man unter www.fotopioniere.com/wettbewerb.html

Susanne Schilp / susch
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