Bares nur in Ausnahmefällen

Friedrichshain-Kreuzberg. Kunden der Bürgerämter, die nicht im Besitz einer EC- oder Girocard sind, können unter Umständen ihre Gebühren auch bar bezahlen. Das erklärte Stadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke) auf eine entsprechende Anfrage seines Parteifreundes Lothar Jösting-Schüßler. Die Entscheidung darüber liege allerdings bei der Leitung der Zahlstelle und soll nur in Ausnahmefällen erlaubt sein. Wie berichtet hatten die Bürgerämter im Juni auf eigentlich ausschließliche Kartenzahlung umgestellt. Mildner-Spindler begründete das unter anderem mit der Sicherheit. Die Hoffnung auf Bargeld habe in der Vergangenheit immer wieder Einbrecher angelockt. Auch wenn in dieser Richtung meist wenig zu holen war, weil die Einnahmen täglich bei der Bezirkskasse, beziehungsweise einer Bank eingezahlt wurden. Da diese Gänge jetzt wegfallen, bleibe den Mitarbeitern mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben, erklärte der Stadtrat weiter. Nach seinen Angaben könnten so jeden Monat etwa 350 Kunden mehr bedient werden. Denn als Geldboten mussten bisher in jedem Amt ein bis zwei Kollegen abgestellt werden und das teilweise auch während der Sprechstunden. tf
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