Endlich neue Tonanlage fürs Rathaus Kreuzberg

Dass die Technik im Rathaus Kreuzberg nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist, wird bei gefühlt jeder zweiten Veranstaltung deutlich.

Ein besonderes Problem ist die Tonanlage im BVV-Saal. Bereits im Mai 2017 wurde gefordert, eine Neuanschaffung sicherzustellen. In den vergangenen Monaten scheiterte das aber vor allem an nicht mehr verfügbarem Geld. Weil die Bezirksverordneten aber noch vor Jahresende wenigstens erste konkrete Schritte erwarteten, folgten sie bei der Sitzung am 13. Dezember einstimmig einem Antrag der Grünen.

Er verlangt, zumindest die Finanzierung abzusichern. Und zwar zunächst durch noch nicht ausgegebenes Geld aus dem Topf Sondermittel der BVV. Es soll in den Bereich Facility Management transferiert werden, das für Instandsetzungen an Bezirksgebäuden verantwortlich ist. Mit der Summe soll zunächst das Defizit in dieser Abteilung teilweise abgebaut werden. Im Gegenzug wird das Facility Management die Tonanlage 2018 beschaffen und aus seinem Etat bezahlen.

Eine Finanztransaktion, die allerdings einige Unbekannte birgt. Zum einen die Frage, wie viel Geld bei den BVV-Sondermitteln am 31. Dezember noch vorhanden ist. Und vor allem, ob das ausreicht. Denn wie teuer die Anlage wird, muss erst einmal ein Ausschreibungsverfahren klären. Mit dem Antrag soll das Bezirksamt deshalb vor allem zu mehr Tempo beim Beheben der Tonprobleme angehalten werden.
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