Straße soll nach Freia Eisner benannt werden

Friedrichshain. Eine bisher noch unbenannte Straße auf dem Anschutz-Areal soll nach der Sozialistin und Frauenrechtlerin Freia Eisner (1907-1989) benannt werden. Das fordert ein Antrag der Grünen-Bezirksverordneten Sarah Jermutus. Sie begründet diesen Vorschlag mit den Vorgaben des Bezirks, der nahezu ausschließlich Frauen bei Neu- oder Umbenennungen im öffentlichen Raum gewürdigt wissen möchte. Desweiteren stehe Freia Eisner auch für sogenannte LGBTTIQ-Personen (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer), die aktuell besonders berücksichtigt werden sollen. Außerdem lebte sie an der Karl-Marx-Allee, damit sei auch ein lokaler Bezug gegeben. Die Gedenktafelkommission hat sich bereits hinter diesen Namen gestellt. Die BVV überwies den Antrag zur weiteren Beratung in die Ausschüsse für Kultur und Bildung sowie Frauen, Inklusion und Queer. tf
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