Bezirk informiert ab 11. März über die Bewirtschaftung des Parkraums

Friedrichshain. Ab 1. Juni soll in den meisten Gebieten des südlichen Friedrichshain die Parkraumbewirtschaftung gelten. Die Bewohner werden darüber unter anderem in drei Bürgerversammlungen informiert, die am 11., 13. und 17. März stattfinden werden.

Dabei sollen die Modalitäten vorgestellt und über Anregungen diskutiert werden. Auch schriftlich können sich die Bürger zu Wort melden. Dafür liegt an vielen Stellen in Friedrichshain-Kreuzberg ein Fragebogen aus. Er kann außerdem online auf der neu eingerichteten Internetseite www.parkeninfhain.de abgerufen werden.

Die Parkraumbewirtschaftung wird im gesamten Bereich zwischen der Marchlewski- und der Gürtelstraße neu eingerichtet. Westlich der Marchlewskistraße wird außerdem die schon vorhandene Parkzone 18 ausgeweitet. Die nördliche Grenze bilden die Karl-Marx- und Frankfurter Allee, im Süden reicht sie bis in die Nähe der Bahngleise. In diesem Gebiet befinden sich fast 9000 Parkplätze.

Vorgesehen sind verschiedene Parkzonen mit unterschiedlichen Zeiten für die Gebührenpflicht. Zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz (Zonen B und C) sollen sie zwischen Montag und Sonnabend, jeweils von 9 bis 22 Uhr gelten. Westlich der Warschauer Straße (Zone A) sowie in der Erweiterungszone an den gleichen Tagen bis 20 Uhr. Der Preis für einen Parkschein wird 25 Cent pro Viertelstunde betragen.

Für Anwohner gibt es natürlich einen Parkausweis. Er kostet 20,40 Euro und ist zwei Jahre gültig. Bei auswärtigem Besuch kann eine Gästevignette beantragt werden. Je nach Geltungsdauer beträgt der Preis hier zwischen 10,20 und 25 Euro. Gewerbetreibende erhalten ohne weitere Prüfung eine Ausnahmegenehmigung für ein Fahrzeug und für weitere Fahrzeuge, wenn sie nachweisen können, dass sie für ihren Betrieb benötigt werden. Dafür fallen Gebühren in Höhe von 90 Euro pro Jahr, 130 Euro für zwei oder 160 Euro für drei Jahre an.

Außerdem können auf Antrag weitere Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Etwa wenn Menschen aus Gesundheitsgründen auf ihr Auto angewiesen sind.

Anwohner erhalten ihre Vignetten außer beim Ordnungsamt auch in den Bürgerämtern.


Thomas Frey / tf
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