Eine Straße für Edith Kiss

Friedrichshain. Am Donnerstag, 13. Februar wird um 17 Uhr die Querstraße an der Mercedes-Benz Vertriebszentrale, Mühlenstraße 30, nach der ungarisch-jüdischen Malerin und Bildhauerin Edith Kiss (1905-1966) benannt. Edith Kiss wurde 1944 zunächst in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Von dort kam sie als Zwangsarbeiterin in das Daimler-Benz-Werk in Genshagen bei Ludwigsfelde und musste dort, ebenso wie weitere 1100 Frauen aus Ravensbrück, Flugzeugmotoren montieren. Kurz vor Kriegsende, am 30. April 1945 gelang ihr während des Todesmarschs der Gefangenen die Flucht. Im Anschluss an die Straßenbenennung wird in der Mercedes-Vertriebszentrale eine Ausstellung mit Bildern aus dem Zyklus "Deportation" von Edith Kiss eröffnet. Geöffnet ist die Ausstellung danach vom 14. Februar bis 13. März, werktags von 9 bis 17 Uhr.


Thomas Frey / tf
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