Für Umbau der Straßen fehlt das Geld

Ziemlich zügig fahren viele Autos durch die Richard-Sorge-Straße. (Foto: Frey)

Friedrichshain. Wie kann sichergestellt werden, dass in der Richard-Sorge-Straße und umliegenden Nebenstraßen die Tempo-30-Zone wirklich eingehalten wird?

Diesen Prüfauftrag richtete die BVV an das Bezirksamt. Dort sieht man allerdings wenig Chancen die Autofahrer durch Umbauten im Straßenland zu einer reduzierten Geschwindigkeit zu zwingen. Grund dafür sei die finanzielle Lage des Landes Berlin. Auch das Ausweisen von Einbahnstraßen oder veränderte Parkmöglichkeiten werde nicht weiter verfolgt, da sie "zu Lasten der angrenzenden und ebenfalls schutzbedürftigen Wohngebietsstraßen" gehen würden. Als einzige Veränderung ist ein Fußgängerüberweg an der Kreuzung Richard-Sorge- und Kochhannstraße geplant. Er soll in der zweiten Jahreshälfte 2013 eingerichtet werden, vorausgesetzt, dass bis dahin die Mittel Mittel durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung genehmigt sind. Der Übergang werde, so die Hoffnung, für eine langsamere Fahrweise sorgen. Die Antwort des Bezirksamtes soll jetzt noch einmal im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien diskutiert werden.


Thomas Frey / tf
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