Halina Wawzyniak (Linke)

Halina Wawzyniak, seit 2009 im Bundestag. (Foto: Frey)

Friedrichshain-Kreuzberg. Geboren 1973 in Königs Wusterhausen. Rechtsanwältin. 1990 Eintritt in die damalige PDS. 2008 bis 2012 stellvertretende Bundesvorsitzende der Linkspartei. Über die Landesliste ihrer Partei 2009 für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost in den Bundestag gewählt.

Die wichtigsten Themen für Friedrichshain-Kreuzberg: Die Mietenproblematik. Flüchtlings- und Asylpolitik, konkret etwa die Situation am Oranienplatz.Was gefällt Ihnen am Bezirk, was nicht? Positiv: Die unterschiedlichen und kunterbunten Lebensweisen. Dass sich viele Menschen hier engagieren. Negativ: Zu wenig Fahrradstreifen.

Lieblingsplätze in Friedrichshain-Kreuzberg: Es gibt viele Orte, wo ich gerne bin. Ohne dass ich sagen könnte, hier ist mein absoluter Lieblingsplatz.

Welche Menschen aus dem Bezirk imponieren Ihnen? Die Unterstützer am Oranienplatz, die Mitarbeiter von Integral, die Initiative gegen Zwangsräumungen und gegen Rechts.

Politisches Vorbild: Ich habe nicht vor, jemanden zu kopieren. Ein Mensch, der mir aber imponiert hat, war der vor kurzem gestorbene ehemalige Linken-Vorsitzende Lothar Bisky.

Mit welchen Menschen aus anderen Parteien würden Sie sich gerne privat treffen? Das habe ich schon gemacht. Und für die Zeit nach der Wahl steht noch ein Kaffee mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann aus.

Lieblingsbuch: Vor allem die Werke von Dan Brown und Stig Larsson.

Lieblingsmusik: Alles außer Techno, Elektrik und klassischer Volksmusik.

Lieblingsfilm: Die Stig-Larsson-Verfilmungen, allerdings nicht die aus Hollywood. Dazu Filme der späten Defa. "Einer trage des anderen Last", "Coming Out" und vor allem "Vernehmung der Zeugen".

Was erwarten Sie für sich und Ihre Partei bei der Wahl? Für die Linke bundesweit zwischen neun und elf Prozent. Für mich das gleiche Ergebnis wie vor vier Jahren.


Thomas Frey / tf
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