Mehr Honorarkräfte gefordert

Friedrichshain-Kreuzberg. Das Bezirksamt soll prüfen, ob ehemalige Mitarbeiter auch im Ruhestand weiter als Honorarkräfte beschäftigt werden können. Das fordert ein Antrag des SPD-Bezirksverordneten Frank Vollmert. Wegen des Personalabbaus, Krankheiten und verzögerten Neueinstellungen bestehe immer wieder die Gefahr, dass Landesmittel nicht fristgerecht ausgegeben werden können, meint Vollmert und bezieht sich dabei zum Beispiel auf den Baubereich. Sofern das möglich ist und Interesse besteht, sollten deshalb frühere Kollegen kurzfristig herangezogen werden. Im Ausschuss für Stadtplanung fand diese Idee mehrheitliche Zustimmung. Einwände gibt es aber vor allem von Seiten des Personalrats, wie Baustadtrat Hans Panhoff (B 90/Grüne) mitteilte. "Wir hatten vor Kurzem im Immobilienservice den Fall, dass eine Frau auf Honorarbasis weiter arbeiten wollte, weil sie zwei wichtige und noch nicht abgeschlossene Bauprojekte betreute." Nur mit Mühe sei es gelungen, diesen Wunsch gegenüber der Personalvertretung durchzusetzen.


Thomas Frey / tf
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