Ordnungsamt soll im April in die Petersburger Straße

Friedrichshain-Kreuzberg. Der Umzug mehrerer Verwaltungsstellen gehört schon seit mehr als zwei Jahren zu den wichtigsten Vorhaben des Bezirksamtes. Bisher blieb die Umsetzung allerdings hinter den ursprünglichen Plänen zurück.

Das Ordnungsamtes wandert von seinem bisherigen Dienstsitz im Rathaus Kreuzberg an der Yorckstraße in die Petersburger Straße in Friedrichshain. Nach einem vor kurzem vorgelegten Zeitplan soll der Umzug am 15. April beginnen und größtenteils bis Ende des Monats abgeschlossen werden. Möglicherweise werden aber einige Mitarbeiter erst später folgen. Denn im Mai gibt es für das Ordnungsamt wegen zahlreicher Großveranstaltungen, etwa dem MyFest und dem Karneval der Kulturen, eine Menge zu tun.

Wichtiger ist allerdings, dass sich das Amt inzwischen grundsätzlich mit einem Umzug einverstanden erklärt hat. Das klang lange etwas anders. Immer wieder gab es Einwände. Die Lage sei dort weniger zentral, auch die Aufteilung der Räume fand keinen Beifall und selbst Sicherheitsaspekte wurden ins Feld geführt.

Noch nicht völlig klar ist allerdings, wie alle Ordnungsamtsbeschäftigten in dem Gebäude verteilt werden können. Denn wegen der geplanten Parkraumbewirtschaftung im südlichen Friedrichshain gibt es dort einen Zuwachs von 40 Stellen. Außerdem werden Teile des Bürohauses auch weiter vom Immobilienservice genutzt. Ausziehen und damit Platz schaffen wird der Eigenbetrieb Kindergärten City, die dort bisher Mieter war. Der Vertrag ist bereits gekündigt.

Bei den Umzügen darf es zu keinen größeren Verzögerungen kommen. Denn das Hauptziel des gesamten Vorhabens ist, möglichst viele Verwaltungsstellen in eigenen Gebäuden unterzubringen und damit Geld zu sparen. Deshalb soll nach dem Ordnungsamt das Vermessungsamt in die Yorckstraße einziehen. Dadurch entfällt die Miete für dessen bisherigen Standort am Mehringdamm 34 in Höhe von jährlich 176.000 Euro. Mit dem Auszug der Kindergärten City entgehen dem Bezirk zwar Mieteinnahmen in der Petersburger Straße, die sich auf 123.000 Euro pro Jahr beliefen. Unter dem Strich steht aber eine Ersparnis von mehr als 50.000 Euro.


Thomas Frey / tf
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