Polizei rät zu besonderer Vorsicht

Friedrichshain-Kreuzberg. Zivilbeamten sind am 24. Januar vier Einbrecher direkt ins Netz gegangen. Die Polizisten hatten die Männer beobachtet, wie sie in der Obentrautstraße mehrere Wohnhäuser betraten.

In einem Gebäude verweilten sie länger, kamen danach mit Gegenständen heraus, die vorher nicht in ihrem Besitz waren, und stiegen in ein Taxi. Die Beamten stoppten den Wagen und nahmen das Quartett fest. In dem Haus entdeckten sie die aufgebrochene Tür einer Wohnung in der ersten Etage. Dort hatten die Verdächtigen Geld, eine Münzsammlung, Schmuck und ein Möbelsafe gestohlen. Dass Einbrecher auf frischer Tat geschnappt werden, ist eher selten. Und noch immer werden ihnen ihre Beutezüge an vielen Stellen sehr leicht gemacht. Die Polizei mahnt deshalb zu entsprechendem Schutz. Dazu gehört zum Beispiel das Abschließen von Türen und Fenstern. Schlüssel sollten niemals außerhalb der Wohnung versteckt werden. Geht einer verloren, ist unverzüglich das Schloss auszutauschen. Sein Mieter verreist, sollte es keine Hinweise auf eine längere Abwesenheit, etwa ein voller Briefkasten, geben. Und grundsätzlich sollten Bewohner auf Fremde im Haus oder in der Nachbarschaft achten.

In den vergangenen Wochen verschafften sich Einbrecher auch mehrfach unter einem Vorwand Zugang zu einer Wohnung und raubten dann Wertgegenstände. Sie gaben sich dabei zum Beispiel als Postboten, Stromableser oder Amtspersonen aus. Hier rät die Polizei, solche Personen erst einzulassen, wenn ihr Besuch erwartet wird, beziehungsweise sie sich entsprechend ausweisen können.


Thomas Frey / tf
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