Seniorentreffs müssen bleiben

Friedrichshain. Die Volkssolidarität Friedrichshain-Kreuzberg fordert vom Bezirk den Erhalt der bisherigen Senioreneinrichtungen in Friedrichshain. Das geht aus einem offenen Brief der Organisation an Bürgermeisterin Monika Herrmann (B 90/Grüne) hervor. Hintergrund ist die weitere Debatte um den Bestand der beiden Treffpunkte in der Schreiner- und der Heidenfeldstraße. Sie stehen auch nach der bisherigen Entscheidung gegen ein geplantes neues Senioren- und Stadtteilzentrum am Platz der Vereinten Nationen auf der Kippe. Über die weitere Zukunft der Seniorenarbeit in Friedrichshain berät jetzt ein Workshop, zu dem Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke) eingeladen hat. Die Volkssolidarität warnt vor einer "fortschreitenden Ökonomisierung des Sozialen". Nicht alles im Leben könne in Euro und Cent abgerechnet werden. "Schon gar nicht die Fürsorgepflicht für ältere Menschen", heißt es in dem Brief.


Thomas Frey / tf
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