KuchenRausch nimmt an Fernsehwettbewerb teil

Begeisterung für Brot und Brötchen. René Wieninger am Backofen. (Foto: Frey)

Friedrichshain. Auch nach acht Stunden Arbeit ist Bäckermeister René Wieninger in seinem Element. Vor allem, wenn er von seinen selbst kreierten Backwaren erzählt. Dem Rotwein-Cranberry-Brot zum Beispiel oder der Waldbeerbrioche.

Besonders diese beiden Rezepte sorgen jetzt für einen Fernsehauftritt des 26-Jährigen Österreichers und seines Chefs Friedrich Börner aus der Feinbäckerei "KuchenRausch" in der Wühlischstraße 15/16. Das Geschäft wurde für die ZDF-Sendung "Deutschlands beste Bäcker" ausgewählt. 1500 Betriebe hatten sich beworben, 72 wurden ausgewählt.

Am Montag, 22. September sind die beiden ab 15.05 Uhr in der Sendung "Topfgeldjäger" zu sehen. Mehrere Teilnehmer stellen sich täglich dem Wettbewerb. Freitags wird dann ein Wochensieger gekürt, der zum Finale antritt. Die Gewinner bestimmt eine Jury.

René Wieninger und KuchenRausch-Chef Friedrich Börner (31) bezeichnen bereits den Sprung in die Fernseh-Endrunde als Erfolg. Ihre Teilnahme hätten sie im Frühjahr kurzfristig entschieden. Einige Wochen später kreuzten ein Kamerateam und die Backwarenbewerter auf. Außer Rotwein-Cranberry und Waldbeerbrioche kosteten sie weitere Brot- und Kuchenangebote aus dem Sortiment, inspizierten den Laden und begleiteten René Wieninger bei der Arbeit.

Der Enthusiasmus des Österreichers hat sich wahrscheinlich ebenfalls positiv auf die Bewertung ausgewirkt. Die Leidenschaft für seinen Beruf ist ihm ständig anzumerken. Immer wieder neue Dinge könne er hier ausprobieren und außergewöhnliche Rezepte umsetzen. "Und ich bekomme jeden Tag Resonanz von den Kunden, die die Waren kaufen." Apropos - wie wäre es mit einem Bananen oder Chilli-Brot? Zwei weitere Beispiele aus dem Sortiment von 25 Brotsorten, 40 verschiedenen Klein- und Feingebäcke nund rund 50 Torten.

Für Friedrich Börner bedeutet das Mitmachen bei "Deutschlands beste Bäcker" eine gute Gelegenheit auf die Vielfalt und die Qualität dieses Berufszweigs hinzuweisen. "Ich denke, dass ist auch der Hintergrund für die ganze Veranstaltung."

Gerade Feinbäckereien und Familienbetriebe könnten sich in der Sendung präsentieren und ihre Vorteile gegenüber der Billigkonkurrenz ausspielen. Nämlich handgemachte Produkte, die zwar etwas teurer, dafür aber geschmackvoller und nachhaltiger seien. Ebenso die Professionalität der Mitarbeiter und der persönliche Kontakt zum Kunden.

Und egal wie der TV-Wettbewerb ausgeht, einen Titel hat René Wieninger schon jetzt sicher. Mit 26 Jahren ist er der jüngste Meister, der bei "Deutschlands beste Bäcker" mitmacht.


Thomas Frey / tf
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