Führerschein weg? Schnell handeln!

Wer sich jedoch unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, er riskiert sein Leben und das Leben anderer - und der Führerschein ist weg. Um den Führerschein wiederzuerlangen, reicht es nicht mehr aus, seine Leberwerte beim Hausarzt kontrollieren zu lassen und bei der Medizinisch Psychologischen Untersuchung (MPU) zu schwören, nie mehr unter Alkohol Auto zu fahren. Hier ein Beispiel: Bei einer Trunkenheitsfahrt mit 1,1 Promille und einem 8-monatigen Führerscheinentzug ist es notwendig, bei einer MPU Begutachtungsstelle z. B. TÜV/DEKRA usw. ein Jahr lang regelmäßig Urinkontrollen oder Haaranalysen durchführen zu lassen,. Die Begutachtungsstellen erwarten ferner, dass sich der Proband selbstkritisch und nachweisbar mit seiner Trunkenheitsfahrt und seinem Alkoholkonsum auseinandergesetzt hat. Betroffene können sich viel Zeit, Ärger und Geld ersparen, wenn sie sich umgehend nach Entzug der Fahrerlaubnis, und nicht erst kurz vor einer MPU, mit ihrer Alkoholberatungsstelle in Verbindung setzen.

Beratungsstelle für Alkohol- u. Medikamentenabhängige und Angehörige Rettungsring e.V., sowie Zentrum für ambulante Entwöhnungsbehandlung, Backnanger Str. 9, 13467 Berlin, 405 82 440, 405 33 176.

PR-Redaktion / P.R.
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