Zukunft der Rieselfelder immer noch ungeklärt

Gatow. Besorgt über die Zukunft des Berliner Teils der ehemaligen Rieselfelder Karolinenhöhe ist die Fraktion der Grünen Alternativen Liste (GAL) in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), sollte die in Aussicht gestellte Übernahme durch die Berliner Stadtgüter nicht erfolgen.

In der BVV am 19. März erkundigte sich die GAL nach dem Stand der Verhandlungen zwischen dem jetzigen Eigentümer, den Berliner Wasserbetrieben, und den Stadtgütern. "Es gibt derzeit keine Verhandlungen zwischen diesen beiden Parteien", antwortete Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD). Grund dafür seien die noch immer laufenden Untersuchungen der möglichen Nachnutzung der Rieselfelder. Dazu gehören auch Bodenuntersuchungen, die über mögliche Schadstoffbelastungen des Areals Auskunft geben sollen (wir berichteten).

Von den Ergebnissen dieser Untersuchungen hatte Peter Hecktor, Geschäftsführer der Berliner Stadtgüter, bei einem Ortstermin mit Kleebank im April vergangenen Jahres auf den Rieselfeldern die mögliche Übernahme von rund 280 der 365 Hektar großen Fläche abhängig gemacht. Bevor die endgültigen Ergebnisse der Bodenuntersuchungen nicht vorliegen, werden wir das Areal nicht verkaufen", hatte schon zuvor Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, versichert.


Michael Uhde / Ud
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