Landwirtschaftlicher Nutzung steht kaum etwas im Weg

Nur die rot markierten der 508 untersuchten Rieselfeld-Tafeln lassen keine landwirtschaftliche Nutzung zu. (Foto: Grafik: BWB)

Gatow. Auf 498 der insgesamt 508 untersuchten Flächen der einstigen Rieselfelder Karolinenhöhe ist der Anbau von Futtermitteln möglich. So fassten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) und der Fachbereich Umwelt des Bezirksamts am 14. Mai bei einer öffentlichen Veranstaltung das Kernergebnis der von ihnen beauftragten Bodenuntersuchungen zusammen.

Mit dem Gutachten für die rund 365 Hektar große Fläche der einstigen Rieselfelder sowie des Betriebshofs war die Gesellschaft "IUP Ingenieure" beauftragt worden. Deren Mitarbeiter untersuchten insgesamt 104 für die Nachnutzung der Rieselfelder relevante Parameter. Ursprünglich sollten die Ergebnisse bereits im Juni vergangenen Jahres vorliegen. Wegen der umfangreichen Untersuchungen verzögerte sich jedoch das Gutachten. Dessen mehr als 200 Seiten umfassendes Gesamtergebnis können Interessenten sich im Internet unter www.bwb.de herunterladen.

Untersucht wurden mögliche Belastungen des Bodens durch Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel und Zink. Die dabei gemessenen Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte sind nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe (BWB) so gering, dass sie eine künftige landwirtschaftliche Nutzung fast überall erlauben. Der Anbau von Futtermitteln verbiete sich lediglich auf zehn der insgesamt 508 untersuchten Rieselfeld-Tafeln.


Michael Uhde / Ud
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