Wohnen am Fluss: Richtfest für Gesobau-Uferhöfe mit 180 Wohnungen

Bürgermeister Christian Hanke, Architekt Frank Arnold, Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup und Gesobau-Chef Jörg Franzen (v. l.) beim Richtfest. (Foto: Gesobau)
Berlin: Uferhöfe |

Gesundbrunnen. Bausstaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup und Bürgermeister Christian Hanke (SPD) haben am 20. Juni die Fertigstellung des Rohbaus für das Neubauprojekt der Gesobau, die Uferhöfe, gefeiert.

Neun Monate nach der Grundsteinlegung stehen die Rohbauten, jetzt geht’s an den Innenausbau. Ab Frühjahr 2017 sollen die ersten Mieter einziehen. Die Uferhöfe sind das bisher größte Neubauprojekt der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, das derzeit rund 41 000 eigene Wohnungen vor allem im Berliner Norden bewirtschaftet. Das bekannteste Quartier ist das Märkische Viertel aus den 60er-Jahren. In Wedding hat die Gesobau rund 5800 Wohnungen. Derzeit gibt es außer den Uferhöfen keine weiteren Neubauvorhaben in Wedding.

Direkt an der Panke

Die Uferhöfe entstehen auf der Freifläche zwischen zwischen der Bornemannstraße und Uferstraße. Insgesamt werden 180 Wohnungen in drei Häusern gebaut. Für die Bewohner wird es 65 Tiefgaragenplätze geben. Die Pläne für die vier- bis siebengeschossigen Gebäude unmittelbar an der Panke stammen von der Architekten-Arbeitsgemeinschaft BOR. 57 der insgesamt 180 Mietwohnungen in den Uferhöfen werden gefördert und sollen mit Kaltmieten von durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Die 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 36 und 118 Quadratmeter groß. Überwiegend werden kleinere Wohnungen gebaut. Die Wohnungen haben Loggia, Balkon oder im Erdgeschoss einen Mietergarten. In den Außenanlagen gibt es 188 Fahrradstellplätze, Spielflächen und Sitzgelegenheiten. Wohnungsinteressenten können sich unter neubau@gesobau.de um eine Wohnung bewerben.

Im kreativen Künstlerkiez

Die Uferhöfe liegen in einem grünen und kreativen Künstlerkiez. Direkt neben dem Haupthaus befindet sich das Atelierhaus Wiesenstraße 29, früher Produktionsstandort der einstigen Druckmaschinenwerke Rotaprint. Nördlich angrenzend arbeiten ebenfalls Kreative in den früheren Fabrikhallen auf dem Rotaprint-Areal an der Gottschedstraße. Ein paar Meter weiter die Uferstraße hoch ist aus den ehemaligen Zentralwerkstätten der BVG vor acht Jahren ein weiterer Arbeitsort für Künstler und Musiker sowie beliebter Veranstaltungsort für Theater, Tanz und Ausstellungen entstanden: die Uferhallen mit den Ufer-Tanzstudios.

Das Gesobau-Neubauprojekt ist Teil der Neubauoffensive des Senats. Durch Neubau und Zukauf soll der Bestand der sieben landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften bis 2026 um zirka 80.000 auf 400.000 Wohnungen erhöht werden. Die Gesobau will in den kommenden zehn Jahren vor allem durch Neubau auf zirka 52.000 Wohnungen wachsen. Ein Drittel dieser Wohnungen soll für durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. DJ

Weitere Informationen zu den Uferhöfen unter www.gesobaut.de/project/uferhoefe.
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