Wohnen und Arbeiten am Busbahnhof: degewo baut vor BVG-Hallenanlage in der Usedomer Straße

Das degewo-Wohnhaus an der Usedomer Straße/Ecke Wattstraße soll 2018 fertig werden. (Foto: degewo)
Berlin: BVG-Omnibusbetriebshof |

Gesundbrunnen. Wo jahrzehntelang BVG-Busse repariert und geschrubbt wurden, entstehen ein neuer Bürostandort der Verkehrsbetriebe und ein Wohnhaus der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft degewo.

Eigentlich sollten schon im Sommer die Bagger anrollen, um die Baugrube für das neue degewo-Wohnhaus an der Usedomer Straße/Ecke Wattstraße auszuheben. Doch „Änderungen in der Planung“ haben zu einer Verzögerung geführt, wie degewo-Sprecher Lutz Ackerman sagt. Es gibt noch Abstimmungsbedarf mit dem zukünftigen Nachbarn. Die BVG errichtet neben dem degewo-Haus ebenfalls einen Neubau. „Durch die direkte Nachbarschaft der Grundstücke der degewo und BVG gibt es planerisch und genehmigungsrechtlich komplizierte Schnittstellen, die im Rahmen einer Nachbarschaftsvereinbarung geregelt werden müssen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz.

IT-Werkstatt in der Betriebshalle

Das bis 2001 als Omnibusbetriebshof genutzte Areal in der Usedomer Straße 24 wird neuer Verwaltungsstandort der BVG. 400 Mitarbeiter der Informations- und Vertriebstechnologie, die bisher in der Potsdamer Straße, Trebbiner Straße und Puccinistraße untergebracht waren, bekommen hier moderne Arbeitsplätze. Der BVG-Neubau soll mit der 1928 errichteten Hallenanlage verbunden werden. In der unter Denkmalschutz stehenden Betriebshalle soll nach der Sanierung die IT-Werkstatt der BVG eingerichtet werden. Außerdem werden die seit Jahren leerstehenden Hallenflächen zu Lager und Büros umgebaut. Insgesamt investiert die BVG in den Neubau und die Altbausanierung 30 Millionen Euro.

Lutz Ackermann geht davon aus, dass noch in diesem Jahr Baustart für das Wohnkarree ist. 2018 sollen die ersten Familien einziehen. In dem Neubau entstehen 128 Wohnungen. Laut degewo richten sich die Wohnungen insbesondere an junge Paare, Singles und Familien. Im Innenhof ist ein Spielplatz geplant. 31 Prozent der Wohnungen werden vom Senat gefördert und sollen zu Nettokaltmieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. DJ
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