Geschenke für Flüchtlinge: Senator Thomas Heilmann bringt Fußbälle in die Unterkunft

Justizsenator Thomas Heilmann übergibt an die Kinder Fußbälle und Eintrittskarten für das Hertha-Spiel gegen den VFB Stuttgart. (Foto: Dirk Jericho)
Berlin: AWO Refugium Gotenburger Straße |

Wedding. Justizsenator Thomas Heilmann hat am 9. September den Flüchtlingen in der AWO-Flüchtlingsunterkunft in der Gotenburger Straße 100 Fußbälle mit dem Hertha-Logo und 100 Eintrittskarten für das Spiel gegen den VFB Stuttgart übergeben.

Damit hat der Politiker seine Aufgabe für die Welcome-Challenge gut erfüllt. Im vergangenen Jahr haben sich bei der Ice Bucket Challenge Tausende dabei filmen lassen, wie sie sich eiskaltes Wasser über den Kopf schütten, um damit auf die Nervenkrankheit (ALS) aufmerksam zu machen und Spendengelder für deren Erforschung und Bekämpfung zu sammeln. Nun gibt es also die Welcome-Challenge, mit der so viele wie möglich zu Willkommensaktionen für Flüchtlinge motiviert werden sollen.

Senator Heilmann wurde von Sarah Wiener nominiert, die auch Dieter Kosslick und Tim Mälzer aufforderte, sich etwas Besonderes für Flüchtlinge einfallen zu lassen. Weil Heilmann den Präsidenten von Hertha BSC, Werner Gegenbauer, gut kennt, kam ihm die Idee mit den Freitickets und Fußbällen. „Fußball verbindet über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg“, sagt der Senator. Die Kinder und Jugendlichen haben sich jedenfalls gefreut und mit Hertha-Maskottchen Herthinho und dem Spender Heilmann fotografieren lassen. Der Senator schrieb Autogramme auf die weißblauen Bälle. Auf seine Facebookseite hat Thomas Heilmann kurz nach der Ballübergabe sein Video für die Welcome-Challenge hochgeladen. Der Senator nominierte die Moderatorin Dunja Hayali, den Manager Manfred Braun und den Berliner Volleyball-Nationalspieler Robert Kromm. Die drei müssen sich jetzt eine Aktion einfallen lassen, mit der Flüchtlinge unterstützt werden. Heilmann wirbt in seinem Video auch um Spenden für die internationale Kinderhilfsorganisation Save the Children. Er engagiert sich seit mehr als vier Jahren ehrenamtlich für die Organisation und ist Vorsitzender der deutschen Sektion. Zuletzt hat der Senator in Jordanien ein Flüchtlingslager besucht, das dort auch mit deutschen Spendengeldern aufgebaut werden konnten. DJ
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