Bahnhof endlich eingeweiht: Arbeiten am Gesundbrunnen fertig

Berlin: Bahnhof Gesundbrunnen |

Gesundbrunnen. Mit einem Bahnhofsfest ist am 25. Juni der neue Bahnhof Gesundbrunnen offiziell eingeweiht worden.

Absperrungen, gesperrte Aufzüge, überall noch Baustelle. So sah es in den vergangenen Jahren am Bahnhof Gesundbrunnen aus. Ein Jahr später als geplant ist nun das neue Empfangsgebäude endlich mit einem Bahnhofsfest eröffnet worden. Zuletzt musste noch der Bodenbelag des Querbahnsteigs erneuert und ein Blindenleitsystem eingebaut werden. Zudem wurden die Aufzüge zu den S-Bahnsteigen modernisiert.

Im neuen Bahnhofsgebäude auf dem Hanne-Sobek-Platz gibt es zwölf Mieter. Unter dem Dach des sieben Meter hohen gläsernen Terminals gibt es unter anderem einen Biomarkt, Mc’Donalds, ein Café, einen Bäcker, Imbisse und das Bahn-Reisezentrum mit DB Info. Am Bahnhof Gesundbrunnen steigen jeden Tag mehr als 130.000 Menschen um, ein und aus. Mit täglich 30 Zügen im Fernverkehr, 90 im Regionalverkehr und rund 1000 S-Bahnen sowie Übergängen zur U-Bahn und zum Bus gehört Gesundbrunnen zu den wichtigen Verkehrsknoten der Hauptstadt.

Die Bahn hat dem Bahnhof Gesundbrunnen zum Bahnhofsfest die Zusatzbezeichnung "Nordkreuz" gegeben. Mit dem Zusatz will die Bahn „insbesondere für ortsfremde Fahrgäste und Touristen verkehrslogische Verknüpfungspunkte im Berliner S-Bahnnetz verknüpfen“, so Bahnsprecher Gisbert Gahler. Die Bahn wollte bereits zur Eröffnung des umgebauten Bahnhofs Gesundbrunnen 2006, dass es neben dem Ostkreuz, Westkreuz und Südkreuz in Berlin auch ein Nordkreuz gibt. Gegen die Umbenennung in Nordkreuz hatte es damals erhebliche Proteste gegeben. DJ
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