Architekturstudenten laden zur Sommerakademie ein

Gropiusstadt. Im Rahmen einer Sommerakademie haben Bewohner Ende August in Werkstätten die Möglichkeit, mit Studenten der Technischen Universität Berlin Vorschläge zur Neugestaltung der Freiflächen in der Gropiusstadt zu erarbeiten.

Über 50 Jahre schon gibt es die Großsiedlung Gropiusstadt. Sie verfügt über viele Freiflächen, die bisher jedoch großenteils ungenutzt sind. Wie diese Freiflächen neu strukturiert und genutzt werden und die Potenziale der Großsiedlung damit erweitert werden können, das will die Akademie einer neuen Gropiusstadt in ihrer diesjährigen Sommerakademie untersuchen. Die Technische Universität Berlin (TU) initiierte das Labor "Akademie einer neuen Gropiusstadt" im Jahr 2010 und führte erstmalig im Jubiläumsjahr der Großsiedlung 2012 eine Sommerakademie mit Bewohnern durch. Studenten erarbeiten darin neue Pläne und Vorschläge zur Nutzung von Räumen in der Siedlung, die in Werkstätten gemeinsam mit den Bewohnern diskutiert und weiterentwickelt werden.

Visionäre Projekte

Schon seit April haben die Studierenden der TU in diesem Jahr konkrete Konzepte und Strategien zur Zukunft der Freiflächen in der Siedlung entwickelt. Bis Ende August sind diese oft idealistischen oder visionären studentischen Entwurfsprojekte in der Ausstellung "Nachbars Gärten" in den Gropius Passagen zu sehen. Am 31. August von 14 bis 17 Uhr sind die Bewohner der Gropiusstadt nun eingeladen, die Projekte der Studierenden in Werkstätten weiter zu entwickeln.

"Im Fokus der Fragestellung soll dabei stehen, welche Vorschläge sich die Bewohner vorstellen können und in welcher Art und Weise diese sich bis Mitte 2014 in die Tat umzusetzen ließen", sagt Professor Jörg Stollmann von der TU Berlin. Auch eigene Vorschläge können die Teilnehmer einbringen.

Das ehemalige Waschhaus in der Hugo-Heimann-Straße 39 schräg gegenüber vom Kiosk Kwik-Markt dient um 14 Uhr als Treffpunkt für die verschiedenen Arbeitsgruppen. Sie begeben sich zu den Freiflächen, für die die Studenten Umgestaltungsvorschläge entwickelt haben. Bei Regen arbeiten die Gruppen im Gemeinschaftshaus am Bat-Yam-Platz 1.

Eine Anmeldung ist bis 23. August erwünscht, Interessierte können aber auch spontan dazu kommen. Am 1. September unterhält die Akademie außerdem von 15 bis 17 Uhr einen Informationsstand an der Gropiusstädter Kaffeetafel und bietet von dort aus halbstündige Führungen zu den Projekten der Studierenden an.

Nach Vereinbarung sind vom 26. bis 31. August Führungen durch die Ausstellung in den Gropius Passagen möglich. Kontakt unter anita.kaspar@tu-berlin.de.

Sylvia Baumeister / SB
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