Die Schau "Die versteinerte Welt" am 11. und 12. Januar

Gropiusstadt. Seit 33 Jahren ist die Schau "Die versteinerte Welt" das Glanzlicht zum Jahresbeginn in der Gropiusstadt - und Treffpunkt der Freunde kristalliner Kostbarkeiten.

Rund 40 Aussteller präsentieren am 11. und 12. Januar Schönes und Geheimnisvolles aus der Welt der Steine: Einzigartige Mineralien, Millionen Jahre alte Fossilien, funkelnde Edelsteine und Kunsthandwerk sind im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zu bewundern.

Steine faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten. In alten Kulturen wurden bestimmte Mineralien sogar zu Schutz- und Heilzwecken verwendet. Zu den prächtigen Schmucksteinen gehören neben großen Amethyst-Drusen und klaren Bergkristallen die Turmaline aus Brasilien. Die Arbeit der Gold- und Silberschmiede in Verbindung mit den Produkten der Edelsteinschleifer rückt die große Palette der Farbsteine ins rechte Licht. Im Foyer und im Großen Saal des Gemeinschaftshauses sind dieses Mal Specksteinarbeiten sowie kunstgewerbliche Artikel aus Kenia, Namibia und Ruanda im Angebot.

Die Ausstellung ist aber auch ein Fenster in die Erdgeschichte. Sie zeigt versteinerte fossile Haifischzähne aus Marokko, Ammoniten - Kopffüßler in einer Art Schneckengehäuse, die am Ende der Kreidezeit ausgestorben sind - und aus Steinplatten herausgearbeitete Urzeitfische.

Während Mineralien und Versteinerungen im Bergbau meist unter der Erde oder im Tagebau gefördert werden, sind Perlen die Juwelen des Meeres. Die geheimnisvollen schwarzen Perlen, die in Austern vor den polynesischen Atollen heranwachsen, sind in der Schau zu bestaunen.

Die Ausstellung "Die versteinerte Welt" im Gemeinschaftshaus Gropuisstadt am Bat-Yam-Platz 1 ist am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Sylvia Baumeister / SB
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