Wohnungsgesellschaft stellte Anwohnern erste Ideen vor

Gropiusstadt. In Berlin werden wieder Wohnungen gebaut. Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU sieht den Bau von 70 000 Wohnungen in den kommenden vier Jahren vor.

In der Gropiusstadt-Süd sollen neue Wohnungen entstehen. Erste Ideen haben die Mitarbeiter des Degewo Kundenzentrums-Süd auf einer Anwohnerversammlung in der Helmholtz-Schule vorgestellt. Die Zuhörer waren zunächst entsetzt über die vielen roten Kästchen auf dem Stadtplan. Doch Dirk Seubert beruhigte die Gemüter, dass seien nur Vorstellungen für die nächsten 10 bis 15 Jahre. "Die Wohnungsnot ist nicht so groß, dass alle Flächen bebaut werden müssen", erklärte er.Ins Visier der Planer ist die freie Fläche am U-Bahnhof Zwickauer Damm und die Grünfläche entlang der Fritz-Erler-Straße geraten. "Wir wollen nicht nur Wohnungen bauen, sondern auch Gewerberäume und Kindergärten", erklärte Seubert. Die Häuser sollen sich deutlich in der Höhe von den bereits bestehenden Häusern absetzen. Die Wohnungsgesellschaft plant drei bis fünfgeschossige Häuser. "Es ist eine Idee, ohne dass es bereits konkrete Pläne gibt", betont Seubert immer wieder.

Die Degewo möchte am U-Bahnhof Zwickauer Damm einen Einkaufsmarkt bauen lassen. Doch für dieses Projekt hat die Degewo bisher keinen Interessenten gefunden. Zudem werde auch über den Abriss und den Neubau des Parkhauses nachgedacht. Seubert: "Wir kümmern uns um den Standort, ohne dass es jedoch schon Lösungen gibt."

Irina Herz vom Kundenzentrum erklärte auf der Versammlung: "Derzeit wird über rund 100 Wohnungen nachgedacht." Die Gropiusstadt sei aber nur einer von vielen Standorten der größten Berliner Wohnunsbaugesellschaft. Es werde weitere Informationsveranstaltungen geben und ein Informationsblatt für alle Haushalte in der südlichen Gropiusstadt ausgereicht.


Klaus Tessmann / KT
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