Trümmerberg ruft nach neuer Nutzung

Charme des Verfallenen: Die verlassene amerikanische Abhörstation ist Ziel von Führungen und Kunstprojekten. (Foto: Schubert)

Grunewald. Als das Land Berlin den Teufelsberg samt der verlassenen Abhörstation 1996 an Investoren verkaufte, schienen Gedanken an eine Entwicklung des Areals von staatlicher Hand begraben. Plötzlich liebäugelt man aber mit dem Rückkauf.

Als Aussichtspunkt mit morbidem Charme lockte die verlassene Abhörstation im Rahmen von Führungen zuletzt immer mehr Unternehmungslustige ins Grüne. Nachdem inzwischen mehrere Ideen zur Nutzung des 115 Meter hohen Trümmerberges - darunter die Errichtung einer obskuren Universität - gescheitert sind, ist die Möglichkeit eines Rückkaufs wieder wahrscheinlicher geworden.

Laut Berichten mehrerer Medien hegt der angehende Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) dafür Sympathien. Was dem Plan derzeit jedoch im Wege steht, ist die hohe Grundschuld von 35 Millionen Euro, die zu begleichen wäre. Gesucht wird nun eine Möglichkeit, wie das Vorhaben finanziell zu stemmen ist.


Thomas Schubert / tsc
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