Siegesserie ausgebaut: Berliner SC gewinnt fünftes Pflichtspiel in Folge

Der Berliner SC setzte sich zum Rückrundenauftakt der Berlin-Liga gegen den BFC Dynamo II durch. (Foto: Michael Nittel)
Berlin: Sportplatz Hubertusallee |

Grunewald. Der Berliner SC hat einen guten Start in die Rückrunde der Berlin-Liga hingelegt. Die Truppe um das Trainerduo Wolfgang Sandhowe und Andreas Weiß setzte sich am 26. Februar mit 1:0 (1:0) gegen den BFC Dynamo II durch und gewann damit zugleich das fünfte Pflichtspiel in Folge.

Das Tor des Tages erzielte Maurice Peitz bereits nach acht Minuten. „Das war ein verdienter Erfolg für unsere Mannschaft“, freute sich Coach Sandhowe nach der Partie auf dem heimischen Hubertussportplatz. In der ersten Halbzeit war der BSC das bessere Team mit den deutlich besseren Torchancen. Nach dem Wechsel war die Partie ausgeglichener, wobei die Gäste aus Hohenschönhausen auch zu ernsthaften Gelegenheiten kamen. Doch letztlich fuhr der BSC die drei Punkte ein und festigte den neunten Tabellenplatz. „Dieser Erfolg war nicht nur wichtig, weil wir damit unsere Siegesserie fortsetzen konnten – er war auch wichtig, weil man nach einer Vorbereitung nie genau weiß, wo man steht. Und für einen 1:0-Sieg bekommt man wie für jeden anderen Sieg auch letztlich drei Punkte.“

Beständig durch die Winterpause

Personell hat sich beim BSC in der Winterpause – im Gegensatz zu zahlreichen anderen Teams – übrigens nicht sehr viel getan. Zwar verließen fünf Spieler den Klub. Doch sie alle hatten – wie Sandhowe betonte – in der Hinrunde ohnehin wenig Einsatzzeit. Dem stehen zwei Neuverpflichtungen gegenüber: Leroy Michael Zaimov kam vom DJK Schwarz-Weiß Neukölln, Baris Demircan wechselte vom BSV Hürtürkel nach Grunewald. „Die beiden passen nicht nur fußballerisch, sondern auch menschlich zu uns“, erklärte Sandhowe, der iauch noch einmal betonte, dass er kein Freund davon sei, wenn Clubs in der Winterpause mitunter ganze Mannschaften austauschen: „Wenn man mit einem Fußballteam arbeitet, ist Kontinuität wichtig. Ich möchte den Jungs, mit denen ich eine Arbeit beginne, ein Ziel für eine Saison formuliere, das Vertrauen für die ganze Spielzeit schenken und dann auch mit ihnen weiterarbeiten.“

Nächste Spiele: 3. und 7. März

Am Freitag, 3. März, 19.30 Uhr gastiert der Berliner SC zum nächsten Punktspiel beim SD Croatia in Tempelhof. Doch in Gedanken ist man dann vielleicht schon vier Tage weiter: Denn am Dienstag, 7. März, steht nach dem tollen Erfolg im Achtelfinale des Berliner Pilsner Pokals über Tennis Borussia Berlin das Viertelfinale bei der VSG Altglienicke an. Zwar ist dieses Los das vermutlich schwierigste, das den BSC ereilen konnte. Doch Bangemachen gilt nicht: „Altglienicke hat eine überragende Mannschaft, die selbst in der Oberliga eine dominierende Rolle spielt. Aber wir haben TeBe aus dem Pokal geworfen und müssen uns vor Altglienicke nicht verstecken. Wir werden alles versuchen, um die nächste Runde zu erreichen.“ min

Anpfiff ist am Dienstag, 7. März, um 19 Uhr im Stadion Altglienicke, Alter Schönefelder Weg 20.
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