Betten brannten in Flüchtlingsheim: Vier Personen leicht verletzt

Hakenfelde. Bei einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Mertensstraße sind vier Personen leicht verletzt worden. Die 950 Flüchtlinge mussten aber nicht evakuiert werden.

Das Feuer war am 28. April gegen 4 Uhr morgens ausgebrochen. Gebrannt hatten zwei Doppelstockbetten in Halle 1. Dort waren Frauen und Kinder untergebracht. Als die Feuerwehr eintraf, hatte die Sprinkleranlage die Flammen bereits gelöscht. Wegen des starken Rauchs mussten die Bewohner die Unterkunft kurzzeitig verlassen. „Eine Evakuierung war aber nicht nötig. Die Bewohner aus Halle 1 konnten in eine andere Halle umziehen“, informierte Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU). Das Gesundheitsamt des Bezirks hatte sich die Situation vor Ort angesehen. Die Polizei ermittelt jetzt die Ursache des Brandes.

Die ehemalige Zigarettenfabrik an der Mertensstraße dient seit Oktober 2015 als Unterkunft für bis zu 1000 Flüchtlinge. Dort leben vor allem Syrer und Afghanen. Betreiber der Unterkunft ist die Berliner Stadtmission. Im November 2015 geriet das Heim schon einmal in die Schlagzeilen, weil es unter den Bewohnern zu einer Massenschlägerei gekommen war. uk
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