Ministerium fördert Zukunftsprojekt Jugendtourismus

Hans-Joachim Otto (rechts) übergab Bernd Dohn vom Deutschen Jugendherbergswerk die Trägerschaft für das "Zukunftsprojekt Kinder- und Jugendtourismus". (Foto: Uhde)

Hakenfelde. Im Festsaal des Evangelischen Johannesstifts an der Schönwalder Allee 26 gab Hans-Joachim Otto, Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), am 24. September den Startschuss für das Zukunftsprojekt "Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland".

Das fördert der Bund von Herbst 2012 bis Frühjahr 2014 mit rund 290 000 Euro. Das Johannesstift wurde mit Bedacht für diese Auftaktveranstaltung gewählt, gehört es doch zu der Zielgruppe von privaten und gemeinnützigen Trägern, deren Arbeit durch dieses Projekt gefördert werden soll. So wird zu dessen Fachbeirats-Mitgliedern neben Vertretern der Politik und der Tourismus-Wirtschaft auch Andreas Lorch, Geschäftsführer der Jugendhilfe des Stifts, gehören. Dieser Fachbeirat wird neben der Begleitung des Projekts vor allem für sechs geplante Zukunftskonferenzen zuständig sein. "Die werden sich etwa mit Themen wie barrierefreies Reisen für Jugendliche, Qualifizierung von Mitarbeitern im Jugendtourismus und um die Großstadt als beliebtes Ziel von Jugendreisen kümmern", sagte Bernd Dohn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). Das ist Träger des Projekts.

"Wir wollen den Kinder- und Jugendtourismus am Tourismusstandort Deutschland nachhaltig fördern", beschrieb Staatssekretär Otto das Ziel des Zukunftsprojekts. Der sei mit einem Volumen von jährlich 12 Milliarden Euro ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik Deutschland. "Jedes Jahr gibt es mehr als 30

Millionen Reisen von jungen Menschen unter 27 Jahren, das ist ein Drittel aller Urlaubsreisen in Deutschland", sagte Otto.

Durch das Zukunftsprojekt, das auf einem Beschluss des Deutschen Bundestags von Anfang 2012 basiert, soll nun das jugendtouristische Angebot in der Bundesrepublik für junge Menschen aus dem In- und Ausland weiter gefördert werden. Dazu sollen etwa Netzwerke der Anbieter geknüpft werden sowie die mehrsprachige Internet-Plattform "Jugendtourismus in Deutschland" aufgebaut werden.


Michael Uhde / Ud
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