Wie soll das Quartier Heidestraße aussehen? Jury krönt zwei Entwürfe zu Siegern

Berlin: Heidestraße |

Moabit. Für ihre Entwürfe zum geplanten Sondergebiet im Quartier Heidestraße sind die Büros Robertneun Architekten (Berlin) und gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Berlin) mit dem ersten Preis im Architekturwettbewerb ausgezeichnet worden.

Die Jury hat für beide Entwürfe Empfehlungen zur weiteren Bearbeitung ausgesprochen. Nach einer erneuten Begutachtung durch die Preisrichter wird entschieden, welcher der beiden Entwürfe tatsächlich realisiert wird.

Das Quartier an der Heidestraße wird als Teil der Europacity entwickelt und gestaltet. Der Wettbewerb bezog sich auf das Herzstück des Quartiers, bei dem auf einer Fläche von 9490 Quadratmetern Einzelhandel, Wohn- und Gewerbegebiete realisiert werden sollen. Aufgabe der Architekten war der Fassadenentwurf sowie Grundrisse für die jeweiligen Nutzungsbereiche zu entwickeln.

Sieben Beiträge wurden eingereicht. Der Wettbewerb wurde von der Quartier Heidestraße GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Bezirk Mitte und der Architektenkammer Berlin durchgeführt. In der Jury saß unteranderem Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Ziel des Wettbewerbs ist die Schaffung und Gestaltung eines lebendigen Stadtviertels. Im Sinne der „Berliner Mischung“, also einem Nebeneinander von Wohnen, Gewerbe und Produktion, sollen im Quartier Heidestraße Wohn- und Bürogebäude, Gewerbeflächen, öffentliche Straßen und Plätze entstehen. Die Zahl der geplanten Wohnungen beläuft sich auf 860. gw
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