Ausstellung soll aufklären

Serbast Adil Rajab (links) bei Taxifahrer Amanuel Youssefi. (Foto: Marily Stroux)
Berlin: Haus der Kulturen der Welt |

Tiergarten. "Flüchtling ist kein Beruf" ist in diesen Tagen auf vielen Plakaten in der Stadt zu lesen.

Die Kampagne des Senats macht auf Flüchtlinge als Auszubildende oder Fachkräfte aufmerksam, die in vielen Betrieben fehlen. Das Fotografieprojekt "Haus Leo - Professions" der Hamburger Fotografin Marily Stroux trifft dieselbe Aussage: Geflüchtete haben einen Beruf. Das Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, zeigt dazu eine Ausstellung mit Bildern von Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft "Haus Leo" der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße. Stroux fotografierte sie an Arbeitsplätzen, die ihren erlernten oder ausgeübten Berufen entsprechen. Unter ihnen sind ein Radiologe und eine Architektin, ein Teppich-Fachmeister und ein Übersetzer, der acht Sprachen beherrscht. Die Bilderschau wird im Netz unter www.hkw.de/hausleo mit den Geschichten der Flüchtlinge ergänzt. Im Haus Leo leben 125 Geflüchtete, davon 25 Kinder und Jugendliche aus Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Irak, Serbien, Syrien und Tschetschenien; bis 6. April. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag, 11bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Karen Noetzel / KEN
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