"Kunst für alle" in der Akademie der Künste am Hanseatenweg

Berlin: Akademie der Künste |

Hansaviertel. Ab 18. März zeigt die Akademie der Künste in Serie hergestellte Kunstobjekte, sogenannte Multiples, Grafiken und die Dokumentation von Kunstaktionen aus der Sammlung ihres Präsidenten Klaus Staeck.

Die Ausstellung "Kunst für alle" hat wie Vorgängerausstellungen die Kunstentwicklungen und Ideen seit den 60er-Jahren zum Thema. Beleuchtet wird eine bis heute aktive, internationale Bewegung von Künstlern, die sich für eine Demokratisierung der Gesellschaft und des Kunstmarktes einsetzen. Zu sehen sind mehr als 300 Multiples und Grafiken von 150 Künstlern, darunter Christo, Mauricio Kahel, Yoko Ono, Blinky Palermo, A. R. Penck, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel und Günther Uecker. Im Zentrum der Ausstellung sind wie eine großräumige Collage in direkter Zusammenschau mehr als 300 Multiples und Grafiken zu sehen, darunter einige der berühmtesten Objekte der Auflagenkunst.

Der Künstler und Verleger, engagierte Demokrat und Akademiepräsident Klaus Staeck zeigt erstmals umfassend ein Panorama der Kunst nach 1945 sowie des gesellschaftspolitischen Geschehens in der Bundesrepublik. "Kunst für alle" will zu gegenwärtigen politischen Fragen einen Diskussionsbeitrag leisten. Eine historische Chronologie gibt es ebenso wenig wie eine kunstwissenschaftliche Eingrenzung. Für Schulklassen und Jugendliche wird ein umfangreiches Programm mit Aktionen und Führungen angeboten.

Vernissage ist am 17. März um 18 Uhr unter anderem mit Klaus Staeck und dem Präsidenten der Berliner Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. "Kunst für alle" ist danach bis 7. Juni in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos auf www.adk.de.

Karen Noetzel / KEN
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