BAK 07: Verdacht auf versuchte Spielmanipulation ausgeräumt

Der falsche Verdacht belastete die sonst erfolgreiche BAK-Mannschaft. (Foto: KEN)
Berlin: Poststadion |

Moabit. Der Berliner Athletik Klub 07 (BAK) hat in der abgelaufenen Saison 2015/2016 seinen größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte knapp verpasst. Aus dem Aufstieg in die 3. Fußballliga wurde nichts. Mitschuld hat laut Verein der falsche Verdacht auf versuchte Spielmanipulation.

Der Vorwurf: Der BAK habe im letzten Meisterschaftsspiel gegen den Verein Budissa Bautzen versucht, auf den Spielausgang Einfluss zu nehmen. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hatte deswegen im Mai ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet.

Jetzt hat das NOFV-Sportgericht das eingeleitete Verfahren gegen den Moabiter Traditionsverein unter Leitung von Vereinspräsident Mehmet Ali Han und Geschäftsführer Mehmet Ayik ohne mündliche Verhandlung eingestellt. „Aus unserer Sicht erwartungsgemäß“, sagt BAK-Sprecher Bennett Doering. Die Behauptung der Spielmanipulation sei für den Verein im Poststadion ohnehin nie nachvollziehbar gewesen.

Es bleibt immer was hängen

Doch der falsche Verdacht hat eben einen „immensen immateriellen und materiellen Schaden“ verursacht, so Doering. „Von solchen Vorwürfen bleibt immer etwas hängen.“ Die Konzentration der Mannschaft vor dem letzten Spiel habe unter diesen Vorwürfen gelitten. Die Spieler seien dadurch sportlich geschwächt gewesen.

Der BAK lässt derzeit juristisch prüfen, ob gegen die Urheber der falschen Behauptungen Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden können. KEN
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