Vom Büro in die Küche: Rathauschef Helmut Kleebank besucht TÜV-Akademie

Vom Büro in die Schweißwerkstatt: Markus Reeck leitet Helmut Kleebank (vorn) an. (Foto: Bezirksamt)
Berlin: TÜV Rheinland Akademie |

Spandau. Auf seiner Bildungstour stoppte Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) jetzt in der TÜV-Akademie. Sie arbeitet eng mit Schulen zusammen und bietet Flüchtlingen Orientierungskurse.

Beim Stichwort „TÜV“ schrillen bei so manchem die Alarmglocken. An der Pichelswerderstraße 9 allerdings dreht sich so gar nichts um den nervigen Auto-Komplettcheck. Denn dort sitzt die TÜV Rheinland Akademie und die ist ein staatlich anerkannter Bildungsträger. Grund genug also für Bürgermeister Helmut Kleebank, dort auf seiner Bildungstour zu stoppen. Denn die TÜV-Akademie arbeitet eng mit Spandauer Schulen zusammen, bietet verschiedene Ausbildungen und Schulungen an und hat dafür zahlreiche Werkstätten im Haus.

Da ist beispielsweise die Lehrküche, in der Jugendliche, die Fachpraktiker in der Küche oder Hauswirtschaftshelfer werden wollen, alles rund ums Kochen lernen. Von den Kochkünsten durfte sich Helmut Kleebank persönlich überzeugen. Beim Pizzabacken ging er den Jugendlichen hilfreich zur Hand. Nächste Station war die Metallwerkstatt. Hier musste der Bürgermeister in die komplette Schutzmontur steigen und durfte angeleitet vom Schweißkursstättenleiter Markus Reeck sein eigenes Erinnerungsstück schweißen. Eine neue Erfahrung für den Rathauschef: „Mir war gar nicht bewusst, mit welch eingeschränktem Sichtfeld ein Schweißer arbeiten muss, denn die Schutzbrille dunkelt automatisch ab und man hat nur den Blick auf die Flamme.“

Am eigenen Auto schrauben ist Teil der Ausbildung

An der TÜV-Akademie werden auch junge Bundeswehrsoldaten zum Kfz-Mechatroniker ausgebildet. In der hauseigenen Werkstatt dürfen sie dann auch schon mal an ihren eigenen Autos basteln. Technisch anspruchsvoll ist auch die Qualifizierung zum Fachlageristen. Denn hier läuft alles über den Computer. „Moderne Scanner und Verwaltungsprogramme zeichnen sämtliche Lagerbewegungen auf“, erklärte Ausbilder Carsten Wunderlich. Eine Stippvisite gab es dann in einem Orientierungskurs, wo Flüchtlinge aus verschiedenen Nationen mehr über die deutsche Arbeitswelt und ihre Anforderungen erfahren.

Zum Abschluss informierte sich Helmut Kleebank in einem Berufsorientierungskurs für Schüler über deren berufliche Ziele. Die Jugendlichen kommen aus der Heinrich-Böll-Oberschule, der Carl-Benz-Oberschule oder der Evangelischen Schule Spandau.

„Es war ein außerordentlich informativer Besuch. Was die TÜV Rheinland Akademie alles so leistet. Vor allem die Chancen, die sie Jugendlichen hier bietet, sind großartig“, sagte Helmut Kleebank. So seien die Berufe und Tätigkeiten hier enorm vielfältig. uk
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