Ein Dialog in Sprache und Musik

Im Singspiel "Carmen" führen die Figuren einen Dialog in Sprache und Musik. (Foto: privat)
Berlin: Kulturhaus Spandau |

Spandau. "Carmen" als modernes Singspiel ist am 31. Januar um 20 Uhr auf der Bühne des Kulturhauses Spandau zu sehen.

Die Aufführung basiert zwar auf der Novelle von Prosper Mérimée und wird begleitet von der Musik George Bizets. Und dennoch ist vieles anders als gewohnt.

Auf einer fast leeren Bühne, die die Tristesse eines Kerkers widerspiegelt, entsteht in kraftvollen Bildern ein modernes Märchen. Das Singspiel ist eine Mischung aus Schauspiel, Oper und Chanson, ist Liebesgeschichte und Krimi zugleich. Die Geschichte ist bekannt. Don José sitzt im Gefängnis, zum Tode verurteilt wegen des Mordes an Carmen. Es ist die Geschichte einer unmöglichen Liebe.

Im Kulturhaus ist ein Zwiegespräch zwischen Don José, gespielt von Matthias Unger und Carmen, der Opernsängerin Marie Giroux zu hören. Sie führen einen Dialog in Sprache und Musik. Bizets Orchestermusik wurde für zwei Akkordeons, gespielt von Jenny Schäuffelen und Dirk Rave, arrangiert. Im Stil der 20er Jahre wurde sie mit einer Prise Swing und Jazz gewürzt.

Der Eintritt kostet 17, ermäßigt zwölf Euro. Karten können unter 333 40 21 oder -22 vorbestellt werden. Das Kulturhaus befindet sich an der Mauerstraße 6.

Michael Uhde / Ud
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