Wandteppiche im Gotischen Haus: Werke einer 97-jährigen Künstlerin

Die Künstlerin Barbara Jedermann bei der Ausstellungseröffnung mit Kulturstadtrat Gerhard Hanke. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Gotisches Haus |

Spandau. Noch bis zum 2. April ist die Ausstellung „Barbara Jedermann – Gewebte Bilder“ im Gotischen Haus, Breite Straße 32, zu sehen.

Die Künstlerin ist 97 Jahre alt, und noch immer aktiv. Spezialisiert hat sie sich auf Wandteppiche, vor allem mit alltäglichen Szenen und figurativen Darstellungen.

Die gelernte Grafikerin kann auf ein bewegtes Leben blicken. 1919 in Berlin geboren, geriet sie im Dritten Reich in Konflikt mit den Nationalsozialisten. 1944 musste sie Zwangsarbeit leisten, dann konnte sie in Thüringen als Landarbeiterin untertauchen. Seit 1946 arbeitet sie freischaffend als Malerin und Grafikerin, seit 1962 als Bildweberin. Ihre Werke waren schon in Deutschland, Frankreich, Holland und in der ehemaligen Sowjetunion zu sehen.

Die Ausstellung im Gotischen Haus ist bis zum 2. April dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen. CS
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