Ausstellung "Enthüllt" soll im November eröffnen

Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank trifft den Nagel, Kulturstadtrat Gerhard Hanke und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit schauen zu. (Foto: Schindler)

Haselhorst. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) war der Ehrengast beim Richtfest auf der Zitadelle am 19. Februar. Damit ist dort das nächste große Ausstellungsprojekt im Endspurt.

Die Bausubstanz der Zitadelle ist zu kompliziert, als dass die Bauleute die Prominenz für die symbolischen Hammerschläge ans echte Material lassen. So müssen Klaus Wowereit, Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) Nägel in einen extra aufgebockten Holzbalken schlagen. Das klappt alles, und wird von allen Beteiligten als Zeichen genommen, dass im November tatsächlich die große Ausstellung "Enthüllt - Berlin und seine Denkmäler" als überregional ausstrahlende Schau eröffnet werden kann. Dann sollen politische Denkmäler vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart auf der Festung versammelt sein.

Rund 14 Millionen Euro kostet der Umbau des ehemaligen Proviantmagazins und des hinteren Kasernengebäudes für das neue "museale Glanzlicht", das sich Wowereit erhofft. Mehr als elf Millionen Euro davon kosten allein die Bauarbeiten. So musste das Proviantmagazin unter anderem mit einer neuen Bodenplatte standfest gemacht werden, damit die großen Steinfiguren, die dort zu sehen sein werden, nicht schnell im Untergrund versinken. 2,8 Millionen Euro fließen in die eigentliche Ausstellung. Immerhin muss die Summe nicht von Spandau gestemmt werden. 58 Prozent der Gelder stammt von der Deutschen Klassenlotterie Berlin, 42 Prozent kommt aus europäischen Fördertöpfen.


Christian Schindler / CS
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