Bezirksamt soll Standorte für einen Neubau prüfen

Spandau. Pläne für einen Neubau der Schule am Gartenfeld werden konkreter. Zumindest soll das Bezirksamt jetzt prüfen, welcher Standort geeignet wäre. So wollen es die Bezirksverordneten.

Spätestens seit dem Hilferuf der Lehrer und Eltern vor sechs Monaten ist die Schule am Gartenfeld wieder auf die politische Tagesordnung gerückt. Das Hauptgebäude des Förderzentrums für behinderte Kinder an der Gartenfelder Straße 81 ist marode, der Brandschutz mangelhaft und die Raumnot akut. Eine Sanierung aber wäre nicht viel mehr als Makulatur. Darum soll das Bezirksamt nun prüfen, wo im Bezirk eine neue Schule gebaut werden könnte. Das beschlossen die Bezirksverordneten am 12. Juni und folgten damit einer dringlichen Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses. Der Antrag selbst geht auf die Fraktion der Grünen Alternativen Liste (GAL) zurück. Auch der Bildungsausschuss hatte dem zugestimmt.

Ob und vor allem wie schnell die Schule einen Neubau bekommt, ist aber noch fraglich, schon wegen der Kosten. Denn die könnten sich nach einer Schätzung von Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (CDU)auf bis zu 20 Millionen Euro summieren. Selbst wenn das Bezirksamt also ein passendes Grundstück findet, braucht der Neubau Fördermittel. Und die müssten beim Land Berlin erst noch beantragt werden.


Ulrike Kiefert / uk
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