Liedermacher drehte an Grundschule Musikvideo

Mit Schülern der Klasse 4 b drehte der Kinderlieder-Macher Maxim Wartenberg an der Bernd-Ryke-Grundschule ein Video für seinen Hit "Ferienzeit". (Foto: Uhde)

Haselhorst. Fröhlich ging es am 7. Mai auf dem Schulhof der Bernd-Ryke-Grundschule, Daumstraße 20, zu. Mit Schülern der Klasse 4 b drehten der Kinderlied-Macher Maxim Wartenberg und seine Band "Trommelfloh" für den Kinderkanal (KIKA) Szenen für das Musikvideo zu seinem Song "Ferienzeit".

Das Vido soll erstmals am 9. Juli ausgestrahlt werden. Als Gewinner des bundesweiten Kinderlieder-Wettbewerbs einer Nürnberger Zeitung können seine Fans Wartenberg im Juni gleich dreimal in Berlin erleben. Mit seiner Band steht er am 11. Juni im FEZ in der Wuhlheide auf der Bühne. Am 12. Juni gastiert er im Atze-Musik-Theater in Wedding und am 26. Juni kann mein sein fröhliches Mitmach-Musikprogramm in der Freilichtbühne neben der Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, erleben. "Ganz besonders freue ich mich auf die kleinen Konzertbesucher aus den Horten und Kitas zum Abschlusskonzert meiner Mini-Berlin-Tour in Spandau", sagt Wartenberg. Mit der Havelstadt fühle er sich eng verbunden. 2012 ist er mit seinem Musikverlag und seiner Familie nach Kladow gezogen. "Hier lassen sich Arbeit und Leben trefflich kombinieren", findet er. Derzeit entstehe hier im eigenen Studio der zweite Teil der Kinderhörbuchreihe "Ritter Vincelot".

Inspiration für seine Arbeit kommt Wartenberg immer wieder durch seine eigenen fünf Kinder, aber auch seine Tätigkeit als Sozialpädagoge im Lückekinder-Bereich des Gemeinwesenvereins Haselhorst trage dazu erheblich bei. "Neben Sport ist hier die Musik ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit", sagt er. Kinder im Grundschulalter fänden etwa beim Musikprojekt "Klang(t)räume" Ausgleich zum stressigen Schulalltag. Jungen könnten bei seinem wöchentlichen Sportangebot nach Lust und Laune toben und spielen.

Seiner sozialpädagogischen Arbeit droht nun jedoch ein herber Schlag: "Die Mittel für das Lückekinder-Projekt des Gemeinwesenvereins Haselhorst werden durch den Bezirk gekürzt", berichtet er. Die offenen Angebote für Kinder könnten deshalb wohlmöglich ab diesem Sommer nicht mehr weitergeführt werden. Es wäre bedauerlich für den Stadtteil und seine Kinder, wenn ihnen hier die Chancen auf altersgerechte Entwicklung verbaut würden, meint er, betont aber: "So schnell geben wir nicht auf."


Michael Uhde / Ud
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