Mona und Rica Bard im Gotischen Saal

Haselhorst. Die Pianistinnen Mona und Rica Bard gastieren am 22. März auf der Zitadelle. Die Schwestern saßen bereits in ihrem Elternhaus gemeinsam am Flügel und spielen seither zusammen als Klavierduo vierhändig - sowohl an einem als auch an zwei Klavieren.

Walzer ziehen sich wie ein roter Faden durch das Programm von Mona und Rica Bard. Die 16 kleinen Walzer op. 39 von Johannes Brahms sind sein erster Walzer-Zyklus. Im Spannungsverhältnis zu Brahms’ Walzern stehen "Mehrere kurze Walzer" von Wolfgang Rihm, eine charmante ironische Interpretation des Genres. Als die Krönung des Genres Walzer gilt Maurice Ravels La Valse. Ravel greift hier Elemente des Wiener Walzers auf, verarbeitet sie mit Mitteln der impressionistischen Harmonik und Rhythmik.

Diesen drei Walzern werden zwei Variationswerke gegenübergestellt. Brahms’ Haydn-Variationen fesseln den Zuhörer aufgrund des wechselnden sich steigernden Charakters. In den Variationen über ein Thema von Paganini gestaltet der polnische Komponist Witold Lutoslawski eine klaviergerechte, virtuose Interpretation des ursprünglich für Violine komponierten Themas.

Der Zyklus Recuerdos des amerikanischen Komponisten William Bolcom enthält lateinamerikanische Tänze des späten 19. Jahrhunderts, die er schwungvoll verarbeitet und reflektiert.

Das Konzert im Rahmen von "Klassik in Spandau" beginnt um 19.30 Uhr im Gotischen Saal der Zitadelle, Am Juliusturm 64. Karten kosten 16, ermäßigt neun Euro. Vorverkauf unter 311 60 43 34, per E-Mail an karten@klassik-in-spandau.de oder im Gotischen Haus, Breite Straße 32, montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klassik-in-spandau.de.

Christian Schindler / CS
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