Bezirk, Schüler und Verein erinnern an Kriegsende

Haselhorst. Mit mehreren Veranstaltungen haben das Bezirksamt, die Knobelsdorff-Schule für Bautechnik und der Verein Zwangsarbeit am 8. Mai des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 69 Jahren gedacht.

In Ansprachen erinnerten Bürgermeister Helmut Kleebank und sein Vorvorgänger Sigurd Hauff (beide SPD) an der Gedenktafel für das Siemens-Zwangsarbeiterlager an der Paulstern-/Ecke Gartenfelder Straße an die mehr als 40 000 Menschen aus zahlreichen Ländern, die während des Zweiten Weltkriegs in Spandauer Rüstungsbetrieben zwangsweise arbeiten mussten. Anschließend zeigten Schüler der Bertolt-Brecht-Oberschule in der Knobelsdorff-Schule ein Theaterstück über die Neonazi-Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund".

Im Oberstufenzentrum Bautechnik I der Knobelsdorff-Schule an der Nonnendammallee sind die geschichtlichen Zusammenhänge des Zweiten Weltkriegs und der Nationalsozialismus fester Bestandteil des Unterrichts. Schon am 3. April wurden drei Lehrer der Schule vom Landesverband Berlin der Arbeiterwohlfahrt für ihr langjähriges Engagement in diesem Bereich mit der Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet. Die undotierte Auszeichnung würdigt die Tatsache, dass Johannes Jäger, Karen Scholz und Harry Schapira seit Jahren Fahrten zu Gedenkstätten ins österreichische Mauthausen und nach Israel organisieren. Diese Fahrten werden wiederum von der Spandauer Arbeiterwohlfahrt unterstützt.


Christian Schindler / CS
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