DRK-Haus wird soziales Zentrum: Lotto Berlin unterstützt Neubaupläne

Kristin Gazdag und Raed Saleh (Mitte) mit der ehrenamtlichen Fahrradstreife des DRK und Partnern des Naubaus. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: DRK Spandau |

Spandau. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Spandau (DRK) ist auf dem Weg zu einem Neubau einen großen Schritt vorangekommen: Es gibt Mittel von der Lotto-Stiftung.

Einen Scheck hatte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzende der Spandauer SPD, Raed Saleh, nicht dabei, aber eine gute Nachricht, als er am 9. Oktober in der DRK-Geschäftsstelle an der Galenstraße 29 vorbeischaute. 675.000 Euro gibt die Berliner Lotto-Stiftung als Zuschuss zu dem geplanten Neubau, dazu kommen 200.000 Euro als zinsfreies Darlehen.

Schon seit einiger Zeit plant das DRK-Spandau einen Neubau. Zurzeit residiert es in einem Gebäude aus dem Jahr 1958. Das ist längst zu klein für die Arbeit der 87 ehrenamtlichen Helfer, die von 3500 Mitgliedern unterstützt werden. Und es ist so marode, dass sich eine Sanierung nicht rechnen würde.

Also plante das Spandauer DRK-Team um Präsidentin Kristin Gazdag einen Neubau für rund 5,4 Millionen Euro, der zu einem sozialen Zentrum unweit der Altstadt werden soll. Außer der DRK-Arbeit soll hier auch Wohnen, Beschäftigung und Pflege für psychisch kranke, pflegebedürftige und alte Menschen möglich sein. Dazu könnten wohnungslose Frauen mit ihren Kindern Unterkunft und Beschäftigung finden, sowie benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose Ausbildung oder Qualifizierung erhalten. Das DRK kooperiert dazu mit weiteren Trägern. Abriss und folgender Neubau sollen 2016 erfolgen. CS
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