Ein Herz für die Sicherheit der Schulkinder: Joachim Weiß erhielt Verdienstmedaille

Im Fürstenzimmer des Kommandantenhauses der Zitadelle überreichte Bürgermeister Helmut Kleebank (links) Verdienstmedaille und Urkunde an Joachim Weiß. (Foto: Michael Uhde)
Berlin: Zitadelle Spandau |

Haselhorst. Im Fürstenzimmer der Zitadelle zeichnete Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) am 4. August den Kladower Oberstleutnant a. D. Joachim Weiß (60) im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

„Joachim Weiß hat sich mit seinem privaten Engagement vorbildlich für die Verkehrssicherheit von mehr als 1200 Kindern und Jugendlichen eingesetzt“, würdigte Kleebank die Verdienste des pensionierten Soldaten. Vor mehr als zehn Jahren habe er die Aktion „Lastkraftwagen und toter Winkel" ins Leben gerufen. Seitdem lade er jährlich gemeinsam mit der Verkehrssicherheits-Beraterin des Polizeiabschnitts 23 die 5. und 6. Klassen der Mary-Poppins-Grundschule und der Grundschule am Ritterfeld zu dieser Veranstaltung ein. „Dies ist besonders bemerkenswert, da Herr Weiß seit seiner Pensionierung im Jahr 2005 an Multipler Sklerose erkrankt ist“, sagte Kleebank.

Für die Aktion, die die jungen Verkehrsteilnehmer für ein alltägliches Risiko, das zu oft unterschätzt wird, sensibilisieren soll, organisiert Joachim Weiß jeweils zwei 40-Tonner. Mit diesen von 500 Pferdestärken angetriebenen Boliden klärt er die Teilnehmer über die Tücken des toten Winkels auf. Für die Kinder und Jugendlichen spendiert Weiß dabei Erfrischungen und kleine Geschenke. „Die Art, wie Herr Weiß diese Veranstaltungen plant und das Thema umsetzt, veranlasste den Bundespräsidenten, ihn auszuzeichnen“, so Kleebank.

Joachim Weiß, 1955 in Schöneberg geboren, trat 1975 in die Bundeswehr ein. Er wurde zum Offizier ausgebildet und schloss sein Studium der Pädagogik an der Hochschule der Bundeswehr als Diplom-Pädagoge ab. Vielen Spandauern ist er als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ehemals in Kladow stationierten 3. Luftwaffendivision bekannt. In dieser Funktion arbeitete er von 1994 bis Ende 2001. Von 1999 bis 2006 war Joachim Weiß zudem Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau. Ud
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