Jugendcafé in der Altstadt

Gemeinsam für den Mitternachtssport: Bürgermeister Helmut Kleebank, Gonzalo Castro, Ismail Öner, Raed Saleh und Manuel Schmiedebach. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Jugendcafé des Mitternachtssport |

Spandau. Das Spandauer Projekt „Mitternachtssport“ ist seit dem 2. Juni mit einem Jugendcafé an der Jüdenstraße 46 vertreten. Damit hat die Altstadt endlich die bisher fehlende Jugendeinrichtung.



Ein Ehrengast hatte eine besonders lange Anreise. Doch Gonzalo Castro wollte bei der Eröffnung des Jugendcafés dabei sein. Der Dortmunder Mittelfeldspieler gehört nicht nur zu den „großen Brüdern“ des Projekts, erfolgreichen Fußballern wie eben Castro, Manuel Schmiedebach, Änis Ben-Hatira oder Jérome Boateng, die nicht nur ideell die Idee unterstützen, Jugendlichen insbesondere an den Wochenende zu späten Zeit Sportmöglichkeiten zu geben. Der gebürtige Wuppertaler Castro war auch mit von der Partie, als das Projekt 2015 in seine Heimatstadt ausgeweitet wurde.

Jetzt kam im Spandauer Zentrum das Jugendcafé dazu, zu dessen Eröffnung auch fast das komplette Bezirksamt gekommen war, zudem der Spandauer SPD-Vorsitzende und Vorsitzende der SPD-Abgeordnetenhausfraktion, Raed Saleh. Sie dankten vor allem Ismail Öner, der als Sozialpädagoge das Projekt aufgebaut und dafür 2013 den Integrationsbambi erhalten hat.

Die jährlichen Kosten des Cafés in Höhe von 150 000 Euro werden mit 125 000 Euro aus der Senatsverwaltung für Jugend abgesichert, den Rest steuern die Krankenkasse AOK und die Bundesliga-Stiftung bei. Das Café, in dem sich Jugendliche auch beraten lassen können, ist montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie sonnabends von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Büro ist täglich ab 9 Uhr besetzt.

Zugleich wird das ursprüngliche Angebot, insbesondere freitags und sonnabends Sportmöglichkeiten in den Nachtstunden anzubieten, auf die Sporthalle am Falkenseer Damm heruntergefahren, und nicht mehr in der Bertolt-Brecht-Oberschule angeboten. Dafür gibt es ab Juli ein Angebot im Wedding in der Adidas-Halle, und bis Jahresende noch in einem dritten Berliner Bezirk. CS
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