Ginkgo die neue Wunderwaffe gegen Tinnitus und Hörsturz?

Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne des Menschen. Bei verschiedenen Störungen, wie beispielsweise einem Hörsturz oder Tinnitus, wirken sich die Beschwerden schnell auf den Alltag aus. Deswegen ist schnelles Handeln wichtig- wer häufiger unter Ohrgeräuschen leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Hilfe kommt jedoch nicht nur von der klassischen Schulmedizin- auch die Natur kann Abhilfe schaffen. Die Rede ist von Ginkgo. Der Ginkgo- Baum ist mit seiner Lebenserwartung von 1000 Jahren nicht nur ein biologisches Wunder, die aus den Blättern gewonnenen Extrakte werden auch in vielen Medikamenten zur Behandlung von Tinnitus und Hörsturz eingesetzt.

Tinnitus: Wenn es zur Dauerbeschallung kommt

Bei einem Tinnitus nehmen Betroffene verschiedene Geräusche wahr. Manche Patienten klagen über ein dauerhaftes Rauschen, andere über ein Summen oder Brummen. Aber auch hohe pfeifende Töne oder ein Piepsen können auftreten. Ohrgeräusche sind nicht per se ein Grund zur Sorge- in der Regel verschwinden sie genauso schnell wieder wie sie gekommen sind. Nur bei rund 3 Millionen von 20 Millionen Deutschen, die schon einmal wegen einem Tinnitus in Behandlung waren, bleibt dieser langfristig bestehen. Vergleichsweise handelt es sich bei den Ohrgeräuschen um leise Töne. Sie entsprechen ungefähr einem Wert von 5 bis 10 Dezibel. Das eigene Schlucken ist weitaus lauter. Wie genau ein Tinnitus entsteht, ist noch nicht ausreichend erforscht. Einig sind sich die Wissenschaftler jedoch bei den Faktoren, die einen Tinnitus begünstigen: Zu diesen gehören vor allem Stress, aber auch Dauerlärm oder ein so genanntes akustisches Trauma.

Mit Ginkgo zurück zum Leben finden

Sobald Ohrgeräusche länger als einen Tag anhalten, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Bei einem Tinnitus gilt nämlich die Regel je schneller die Behandlung einsetzt, desto größer sind die Heilungschancen. Ziel ist es, die Durchblutung im Innenohr anzuregen. Eine erhöhte Durchblutung schützt die Gehörzellen, weil diese durch die roten Blutkörperchen vermehrt mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Hier kommt Ginkgo zum Einsatz. Das Präparat sorgt für eine größere Elastizität der roten Blutkörperchen und erhöht auf diese Weise die Durchblutung von kleinen Gefäßen. Darüber hinaus vermeidet es das Zusammenkleben der Blutkörperchen. Ein solcher Klumpen kann das Gefäß verstopfen und so die Durchblutung maßgeblich einschränken. Wichtig für den Erfolg ist eine regelmäßige Einnahme des Ginkgo- Präparats. Erst nach etwa zwei Wochen setzen die positiven Effekte des pflanzlichen Mittels ein.

Ginkgo schafft jedoch nicht nur bei Patienten Abhilfe, die erst seit kurzem unter unangenehmen Ohrgeräuschen leiden. Auch bei einem Tinnitus, der bereits 3 Monate besteht, kann das Präparat Linderung verschaffen. Grund dafür ist die Anregung der Bildung von neuen Nervenverknüpfungen sowie Nervenfortsätzen durch Ginkgo. Durch die Erhöhung von Nervenverknüpfungen wird das Gehirn anpassungsfähiger und die Verarbeitung von Signalen im Gehirn erleichtert. Auf diese Weise verlernt der Patient seinen Tinnitus und die Geräusche verschwinden dauerhaft.

Hörsturz- wenn die Welt plötzlich stillsteht

Während manche Patienten sich durch die dauerhaften Geräusche eines Tinnitus gestört fühlen, leiden andere unter dem zeitlich begrenzten Verlust ihres Gehörs. Ein Hörsturz kommt in der Regel völlig unangekündigt. Von dem einen auf den anderen Moment nehmen Betroffene entweder auf einem oder beiden Ohren keine Geräusche mehr wahr oder hören diese nur noch sehr vermindert. Hörstürze können verständlicherweise Angst auslösen. Sie sind jedoch gut behandelbar und entwickeln sich bei rund 50 Prozent aller Fälle bereits nach 24 Stunden zurück. Doch auch hier gilt: Wer den Verdacht eines Hörsturzes bei sich feststellt, sollte schnellstmöglich zum Arzt. Neben dem verschlechterten Gehör treten oftmals weitere Symptome wie Schwindel und Ohrgeräusche auf.

Mit Ginkgo das Gehör zurückgewinnen

Die genaue Ursache für einen Hörsturz konnte bisher noch nicht gefunden werden. Experten vermuten jedoch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, bei denen vor allem eine schlechte Durchblutung des Innenohrs im Mittelpunkt steht. Weil Ginkgo die Entstehung von zusammenklebenden Blutplättchen verhindert und insgesamt die Durchblutung feinster Gefäße verbessert, kann es sich auch bei einem Hörsturz positiv auswirken. Von einer eigenständigen Behandlung ist zunächst jedoch abgeraten, weil ein Hörsturz durch unterschiedliche Faktoren begünstigt wird, die eventuell medizinisch abgeklärt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder eine Verletzung des Ohrs.

Mehr Informationen unter:
https://www.ginkgo-ratgeber.info
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