Gehwege sollen endlich saniert werden

Heinersdorf. Der Zustand der Gehwege in Heinersdorf ist überwiegend katastrophal. Deshalb beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) jetzt, dass das Bezirksamt die Sanierung der Gehwege in die Investitionsplanung aufnehmen soll.

Mehrfach hatten sich ältere und behinderte Menschen aus Heinersdorf und aus der Stadtrandsiedlung Malchow an die Seniorenunion im Bezirk gewandt. Sie wiesen vor allem auf den schlechten Zustand der Gehwege rund um die Kreuzung Blankenburger-, Berliner- und Romain-Rolland-Straße hin. Die meisten nutzen Bus und Straßenbahn. Wer zum Beispiel auf einen Rollator angewiesen ist, für den wird der Weg zur Haltestelle zu einem Abenteuer. Er hat große Schwierigkeiten, auf den kaputten oder mit Kleinpflaster ausgelegten Wegen voranzukommen. Für diese Menschen ist die Gefahr zu stürzen sehr groß.Noch gefährlicher ist es, zum Postdienstleister neben der Heinersdorfer Kirche zu kommen. Auf dem teils befestigten, teils unbefestigten Gehweg ist der Asphalt inzwischen total zerbröselt. Menschen mit Rollator oder im Rollstuhl müssen einen regelrechten Hindernisparcours absolvieren. Im Namen der Seniorenunion stellte die CDU-Fraktion deshalb in der BVV den Antrag, die Gehwege an diesem Verkehrsknoten erneuern zu lassen.

Der Verkehrsausschuss nahm sich des Antrags an. Seine Mitglieder hatten sich in den vergangenen Monaten mehrfach mit dem Thema Gehwegschäden auf Heinersdorfer Straße zu befassen. Darum sprach sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder dafür aus, das Thema endlich grundsätzlich anzugehen. Die Sanierung der Gehwege sollte im Heinersdorfer Zentrum jetzt in die Investitionsplanung des Bezirks aufgenommen werden. In absehbarer Zeit könnten dann alle Gehwege in saniert werden, hoffen die Verordneten.


Bernd Wähner / BW
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