Gesobau plant in Heinersdorf ab 2014 den Bau neuer Mietwohnungen

Heinersdorf. Die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau plant, auf ihrem Grundstück Idunastraße 11 eine neue Wohnanlage.

Die Pläne stellte Gesobau-Manager Dr. Wolfgang Wagner auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Grünanlagen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor. Zwischen Idunastraße und Neukirchstraße befand sich früher eine Gärtnerei. Das große Grundstück erwarb die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft bereits vor Jahren gemeinsam mit der bbg Berliner Baugenossenschaft. "Hier Wohnungen zu errichten ist eines der ältesten Neubauprojekte der Gesobau", sagt Dr. Wagner. Lange Jahre gab es von der Landespolitik dafür aber kein grünes Licht. Inzwischen hat sich die Situation geändert. "Es gibt den politischen Wunsch, dass städtische Wohnungsbaugesellschaften verstärkt neue Mietwohnungen bauen", so der Gesobau-Manager.Mit der bbg kam man bereits vor einigen Jahren überein, das Grundstück zu teilen. Die Genossenschaft möchte auf ihrer Fläche die Idee von einem Dorf umsetzen. Geplant ist eine kleinteilige Bebauung mit Reihenhäusern. In diesem Dorf wird es einen zentralen Platz und mehrere Grünflächen geben. Der Gesobau steht hingegen ein 17 000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung. Wolfgang Wagner: "Unsere Idee ist es, ein Mehrgenerationenquartier entstehen zu lassen. Wir möchten Mietwohnungen für Familien mit Kindern und für ältere Menschen bauen." Der Entwurf sieht 16 Häuser im Quartier vor. Zur Idunastraße hin soll eine geschlossene Bebauung mit zwei Mehrfamilienhäusern entstehen. Dahinter werden vier Stadtvillen und im hinteren Grundstücksbereich 16 Reihenhäuser gebaut. Insgesamt sind 124 Wohnungen geplant.

Im neuen Quartier soll es viele Grünflächen geben. Hinzukommen 104 Parkplätzen für die Mieter. Als avisierte Kaltmiete nannte Wagner einen Bereich zwischen 6,50 und neun Euro. Auch wenn die Ideen schon recht ausgereift sind, damit gebaut werden kann, muss das Bezirksamt erst noch einen Bebauungsplan beschließen, um Wohnungsbaurecht auf der Gewerbefläche zu schaffen. "Erst dann können wir in die Detailplanung gehen", sagt Wagner. Die Gesobau hofft, 2014 mit den Bauarbeiten beginnen zu können.


Bernd Wähner / BW
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