Als Zeichen der Verwurzelung: Ahmadiyya-Gemeinde spendete Eberesche

Sie pflanzten mit Vertretern der Gemeinde eine Eberesche im Zeiler Weg: Franz Allert (mit Spaten links) und Katarina Niewiedzial (rechts). (Foto: Bernd Wähner)

Heinersdorf. Vertreter der Berliner Ahmadiyya-Gemeinde setzten vor wenigen Tagen mit einer Baumpflanzung ein Zeichen für Frieden und Freundschaft.

Die Gemeinde eröffnete im Herbst 2008 an der Tiniusstraße die Khadija-Moschee. Zuvor gab es viele Proteste gegen die Ansiedlung der Gemeinde in Heinersdorf. Aber inzwischen hat sich die Gemeinde in den Ortsteil integriert. Stets auf gute Nachbarschaft bedacht, bringt sie sich mit Aktionen ein und hält ihre Moschee für Interessierte offen.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist eine islamische Reformgemeinde. Mit 36.000 registrierten Mitgliedern in Deutschland gehört sie inzwischen zu den größten islamischen Gemeinden im Land. Als Zeichen für ihre Verwurzelung in Deutschland haben die Mitglieder eine bundesweite Aktion zur Pflanzung von Bäumen gestartet. Die Berliner Gemeinde entschloss sich, der vom Senat initiierten Stadtbaum-Initiative einen Baum zu spenden. Gepflanzt wurde die Eberesche vor dem Zeiler Weg 45. Bei der Baumpflanzung packten unter anderem der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, und Pankows Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial mit an. Allert erklärte, dass die Baumpflanzung ein schönes Zeichen für das friedliche Miteinander sei. So wie die Gemeinde in Berlin Wurzeln schlug, hoffe er, dass der Baum am Zeiler Weg gut anwurzelt, wächst und gedeiht. BW
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