Brückenschlag über die Wuhle

Bauarbeiter setzten Mitte September das erste Brückenelement des künftigen Wuhlstegs auf die Stützpfähle im Wuhletal. (Foto: hari)

Hellersdorf. Die Umgestaltung des Wuhletals unterhalb des Kienbergs nimmt immer mehr Gestalt an. Mit dem Beginn der Bauarbeiten für einen Steg über die Wuhle setzt die IGA 2017 GmbH ein weithin erkennbares Zeichen.

Die Arbeiten für den sogenannten Wuhlesteg begannen Mitte September mit einer spektakulären Aktion. Mit einem riesigen Kran wurde das erste Brückenelement auf den Stützpfeilern über der Wuhle montiert. Der Steg soll mit Beginn der IGA im Frühjahr 2017 eröffnet werden.

Das Bauwerk erfüllt zwei Aufgaben. Es stellt sowohl eine geradlinige Verbindung zwischen den Ortsteilen Hellersdorf und Marzahn her und ist auch die kürzeste fußläufige Verbindung zwischen dem U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße und dem IGA-Gelände. „Eine solche Verbindung zwischen Marzahn und Hellersdorf war schon lange der Wunsch des Bezirks“, sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung.

Wer künftig auf der Brücke steht, hat einen guten Blick auf die Kienbergterrassen, über das Wuhletal und auf den Wuhleteich. Dort entsteht unter anderem der „Platz am See“ mit einem Flachwasserbecken.

Während der IGA 2017 befindet sich der Wuhlesteg auf dem kostenpflichtigen Gelände. Nach Ende des Großereignisses ab Herbst 2017 wird er den Zugang zum Kienberg-Park ermöglichen, der dann allerdings kostenfrei zugänglich ist.

Der Wuhlesteg wird aus Cortenstahl gebaut. Das Material bildet aus dem eigenen Rost eine Schutzschicht gegen weitere Korrosion. Der Steg erhält keinen Farbanstrich, sodass er immer wie mit Rost überzogen aussehen wird.

Das Bauwerk wird am Ende rund 280 Meter lang und in einer Breite von etwa 3,50 Meter begehbar sein. Den Wuhletal-Rad-Wanderweg wird es künftig in einer Höhe von acht Metern überqueren.

In den Bau der Brücke fließen voraussichtlich insgesamt 4,1 Millionen Euro. 90 Prozent der Kosten werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft aus Landes- und Bundesmitteln getragen. Den Rest finanziert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. hari
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